Gewässerbelastung

Die EG-Wasserrahmenrichtlinie (EG-WRRL) verpflichtet die EU-Mitgliedstaaten bis spätestens 2027 flächendeckend den guten ökologischen und chemischen Zustand der Oberflächengewässer sowie den guten chemischen und mengenmäßigen Zustand der Grundwasserköper herzustellen.

Das Bewusstsein für Gewässerschutz nimmt erfreulicherweise in allen Bereichen unserer Gesellschaft einen immer größeren Stellenwert ein. Jeder einzelne von uns sollte seinen Beitrag für den Wasserschutz leisten! Ziele im landwirtschaftlichen Sektor sind, die Nitrat-Einträge ins Grundwasser sowie Phosphat- und Pflanzenschutzmittel-Einträge in Oberflächengewässer zu reduzieren.




Abbildung 1: Stoffeinträge in Gewässer (Quelle: Bayerisches Landesamt für Umwelt).

Das Bewusstsein für den Gewässerschutz ist in den letzten Jahren gestiegen. Trotzdem tragen die Landwirtschaft und der Gartenbau weiterhin über den diffusen Eintrag von Pflanzennährstoffen und Pflanzenschutzmitteln zur Gewässerbelastung bei. In Regionen mit intensiver Landwirtschaft und Tierhaltung sowie intensivem Gemüsebau gelangen zu hohe Stickstoffmengen in das Grund- und die Oberflächengewässer. In anderen Regionen mit abschüssigem Gelände wie der Mosel sind auch Phosphateinträge festzustellen.

Dünger und Pflanzenschutzmittel gelangen auf unterschiedlichen Wegen in die Gewässer und belasten die Umwelt. Die Ursachen liegen häufig in einer unsachgemäßen Anwendung.

Auf dem Geoportal der Wasserwirtschaftsverwaltung Rheinland-Pfalz sind verschiedene Auskunftssyteme und Kartenwerke zu den Gewässern in Rheinland-Pfalz hinterlegt.

http://www.gda-wasser.rlp.de

http://www.wrrl.rlp.de


Umsetzungsstand der Maßnahmen nach Wasserrahmenrichtlinie - Zwischenbilanz 2018:

LAWA-Umsetzungsstand_WRRL_final_barfrei.pdfLAWA-Umsetzungsstand_WRRL_final_barfrei.pdf



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