Breinuckel-Fütterung für Sauen

Stand: 08/02/2005
Autor: Detlef Groß, DLR Westerwald-Osteifel

Seit Mai 1999 ist das Verfahren der Breinuckel-Fütterung für Sauen in einigen Ferkelerzeugerbetrieben im Rhein-Lahn-Kreis sowie im Kreis Mayen-Koblenz
im Einsatz.

Die Erfahrungen über diese Art der Gruppenhaltung von tragenden Sauen, die in bisher 3 Jahren auf einem Betrieb gesammelt werden konnten, sowie die baulichen Voraussetzungen auf dem Betrieb sind im Folgenden in Stichworten wiedergegeben:
Breinuckel-Apparat
  • Umbau eines Kuhstalles (Maße ca. 10x11m) zum Stall für ca. 50 tragende Sauen
  • ca. 2/3 Spaltenboden, 1/3 feste, leicht eingestreute Liegefläche
  • 3 Freßstationen, z.Zt. 2 für Altsauen und 1 für Jungsauen
  • Futteraufnahme sehr einfach und hygienisch
  • sehr leichtes Anlernen von Jungsauen
  • sehr gute Herden-Übersicht
  • leichte Eingliederung von Sauen in die Herde
  • relativ stabile Rang- und Freßordnung in der Herde
  • bei Verdrängungen von der Station kein Scheiden-Verbiß, sondern nur Schrammen im Schulterbereich
  • optische Markierung von zu behandelnden oder auszustallenden Sauen
  • beim Ausselektieren von Sauen aus der Herde ist eine zweite Person nötig
  • feste Sauengruppen sind möglich (z.B. 16-er Gruppen im 3-Wochen-Rhythmus)

Weitere Erfahrungen und bauliche Details können beim Landwirt direkt oder über das DLR Westerwald-Osteifel, Gruppe Tierhaltung erfragt werden.
Ansprechpartner:Detleff Groß
Telefon0 26 02 / 92 28 -14
e-Maildetlef.gross@dlr.rlp.de





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